Hotel Atlantis mal anders


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Abgeschickt von Michalis am 26 Juni, 2004 um 12:22:41:

: Als ich vor mehr als zehn Jahren das erste Mal auf Santorin war, es gab damals noch den CLUB CASABLANCA mitten in in den Gassen von Thira, habe ich etwas erlebt, was mich mein ganzes Leben begleiten wird. Es war ein wunderschöner Abend im CASABLANCA. Die Stimmung war fantastisch und die Musik animierte zum Tanzen an. Von weitem hatte ich eine Frau anvisiert, die mir sehr gefiel. Sie trug ein sehr schönes, braunes , langes Sommerkleid. Ihre lange Haare waren ganz glatt und geschmeidig. Irgendwie, ich weiß selber nicht wie es geschah, kamen wir uns immer näher. Da nix zu quatschen war, tanzten wir uns gegenseitg an, bis wir uns ganz nahe und auch sehr eng waren. Sie erzählte mir bei einem Drink, das Sie Französin sei- aus Paris. DONG!!!
: Das war ein echter Hammer. Wir unterhielten uns auf englisch, deutsch und griechisch und erzählten uns ne ganze Menge aus unserem Leben. Dieser Abend war fantastisch. Es stimmte alles. Als wir uns nach Stunden verabschiedeten verabredeten wir uns für den nächsten Tag. Sie wollte mich in der Pension abholen. Ich war echt fertig. Konnte es nicht glauben.
: Am nächsten Tag kam Sie dann auch wirklich zu mir. Das war der Anfang einer langen, erotischen Beziehung, die sich in diesem Ausmaß nie mehr in meinem Leben wiederholen sollte. Es kam ganz dicke. Ich verlängerte meinen Urlaub um eine Woche und wir konnten uns nicht mehr voneinander trennen. Am letzten Abend sollte das Highlight erst kommen.
: Sie kam zu mir. Wir fuhren zum Essen nach Oia. Der Abend verlief war sehr schwermütig, da es der letzte gemeinsame auf Santorini sein würde. Auf der Heimfahrt sagte sie zu mir, ich solle bei Ihrem Hotel vorfahren. Sie ging hinein und bat mich zu warten. Nach kurzer Zeit kam sie wieder. Ihre Tasche hatte sie im Zimmer gelassen. Sie hatte nur eine Checkkarte in der Hand. Auf die Frage, was wir denn jetzt unternehmen würden, lotste sie mich in die Altstadt von Thira zu dem Parkplatz vor dem Hotel ATANTIS. Ich dachte, sie wolle auf die Promenade. Stattdessen zog sie mich an die Rezeption des Hotels, checkte auf Ihren Namen in das vorbestellte Zimmer ein und bestellte eine Flasche Champagner, Zigaretten und Feuer.
: Ich war baff. Wir hatten das resevierte Zimmer ganz links in der dritten Etage. Zimmer mit Aussicht über die ganze Inselseite, zum Hafen, nach Oia und direkt auf die Promenade. Es war Atemberaubend. Wir saßen auf dem Balkon und konnten das Ganze, die letzte Woche, unsere Beziehung, den Sex, die Spannung, das Außergewöhnliche nicht fassen und konnten fast nix miteinander reden. Der morgige Abschied lag über uns wie eine Guillotine. Wir umarmten uns. Wir küssten uns und wir liebten uns. Das Zimmer war unsere letzte gemeinsame Stätte auf einer wundervollen Insel am Ende einer unvergesslichen Woche. Wir konnten nicht mehr im Zimmer verweilen, so dass wir uns im Stehen auf dem Balkon liebten. Die Menschen auf der Promenade unter uns merkten nicht, dass, zwanzig Meter über Ihnen, zwei Menschen eine wunderschöne Zeit mit rauschendem Sex beendeten. Das kann man nicht vergessen. Das will man nicht vergessen.



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