Reisebericht


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Abgeschickt von Yogi am 07 Oktober, 2004 um 17:47:59

Liebe Santorini-Liebhaber(innen), nachdem ich vor meiner Reise auf diese Insel das Forum ausgiebig zur Information und Vorfreude genutzt habe, möchte ich nun, nachdem wir wieder zurück sind versuchen, ein wenig zurückzugeben.

Wir waren dort vom 13.-20.09. mit einer Anschlusswoche auf Mykonos, die uns im übrigen auch sehr gut gefallen hat.

Gewohnt haben wir im „Volcano View Villas“ (Gruß an Harald Klose, du hast nicht zuviel versprochen), welches die direct in Fira etc. zu fidnende Caldera-Lage in idealer Weise mit Ruhe verbindet, da dort wirklich kein Laut wie ich bei den geballt gelegenen Hotels vermute zu hören ist. Die Abende vor dem Zimmer, wenn du nichts mehr siehst als die Brüstung und den Sonnenuntergang über der Caldera sind einfach wunderschön.

Preis hierfür ist zwar ein halbstündiger Spaziergang bis Fira, aber dank des durchgehenden Gehweges an der befahrenen Hauptstrasse gut zu bewältigen. Und nach ausgiebigem Frühstück aucxh gar nicht verkehrt ;-) Daneben fährt ein Hotelbus sechsmal am Tag kostenlos nach Fira bzw. zurück und ein Taxi ist mit 3-4 EUR auch erschwinglich.

Da wir kein Auto mieten wollten haben wir das Busnetz getestet, welches auch Mitte September noch eine gute Frequenz hat. Gut, wenn dann der Bus aus Oia zurück ausfällt und man nichts anderes tun kann als dort zu warten, weil man ja nicht weiß, ob der nächste pünktlich ist, dann flucht man schon, aber einmal in einer Woche ist doch ok, oder?

Eine schöne „Rundfahrt“ war auch mit Bus nach Perissa, mit dem Böötchen um den Felsen nach Kamari (bei klasse Wellengang;-) und dann vom dort wieder nach Fira. Wobei ich persönlich finde, dass es auch woanders ähnliche Orte gibt, während die Caldera eben einmalig ist.

Um mich dann noch für die diversen Restauranttipps zu revanchieren:
Lecker, nett und preislich auch noch ok für ein Restaurant mit Calderablick war das „Flame of the Volcano“ welches uns vor allem deswegen gefallen hat, weil es durch die Lage etwas außerhalb recht ruhig ist. Beim vielsprachigen Chef frage ich mich zwar, ob er nicht ein wenig zu geschäftstüchtig ist, aber als er jedem gast erklärte, dass man nun die Berge von Kreta sehen könne (womit er meine Vermutung bestätigte) fand ich das wieder klasse.

Weiterhin fanden wir in Fira – aufgrund der Lage auch einiges günstiger – das „Stani“ und das Restaurant „Naoussa“, in dem man windgeschützt einen schönen Blick über die andere Inselseite hat, sehr lecker. Highlight war aber das „Anesti“ in Imerovigli, an der Hauptstrasse, ca. 50-100 m. die Hauptstrasse zurück, wenn man an der Bushaltestelle ist, direkt neben einem Supermarkt. Zwar keine Aussicht, aber super leckeres Essen und riesige Portionen. Mein Giuvetsi vom Lamm war eine fast schon schweinshaxengroße Haxe mit einem Berg Nudeln und das Stifado etwa doppelt so viel wie beim „Flame“. Ein halbes Wasserglas voll Tsipouro sorgt aber schnell für Ordnung. Die Krönung war natürlich, dass der Inhaber ein echter Schalker ist, kein Wunder, hat er doch mehrere Jahre in Gelsenkirchen gewohnt.

Für den kleinen Hunger wären in Fira vielleicht noch der Giros-Imbiss am unteren Ende der Gasse in der die oben genannten Restaurants sind und vor allem Luckys Souvlakis (direkt an der Hauptstr. So ziemlich der erste Imbiss vom Busbahnhof aus) zu empfehlen. Lecker, günstig, gerade das richtige für den kleinen Hunger zwischendurch.

Tja, leider ist der Urlaub um, wir hätten gut noch bleiben können. Aber es war zumindest bestimmt nicht der letzte Besuch af dieser schönen Insel.



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